11/30/2014

NEW IN BLACK FRIDAY










































Hier wie versprochen die neuen Sachen, die ich mir am wohl besten Shoppingtag aller Zeiten zugelegt habe :)





Eine Menge neue Wintersachen! Die werden auch bald echt nötig sein, wenn der erste richtige Schnee fällt.
1 Paar gefütterte Handschuhe (UNIQLO) - 2 neue Mützen (Aeropostalé & UNIQLO) - 1 Schaal (Old Navy) - 3 Stirnbänder (H&M)








Langersehnt: Victoria's Secret <3
Body Mist (Pure Seduction) 14$ - Shirt 15$ - Yoga Pants 59$




Bluse 35$ - Top 10$ - blau/weiß gestreifterPullover 30$ von EXPRESS - beiger Pullover vonTommy Hilfiger 30$





And finally..














































.. nach langem langem Warten kann ich mich nun endlich stolze Besitzerin eines MacBooks nennen ♥

Deshalb dauerts hier mit dem Beiträgen so lange. Ich bin alle wichtigen Sachen am neu installieren und vom alten Laptop am übertragen. Das nimmt natürlich eine Menge Zeit in Anspruch. 

I am so so so so sorrryyyyyy...


the weekend isn't over yet



War das Motto des vergangen Wochenendes.

Neben Thanksgiving & Black Friday habe ich noch so viel schöne andere Momente erlebt.
Eigentlich ganz simpel konnte ich meine Zeit mit meinen Freunden verbringen & das tut gut!
Ich kann es nicht oft genug sagen.

Der Samstag war nicht anders als die gemütlichen Tagen, die ich daheim verbringe, nur eben mit anderen Menschen eben, tollen Menschen.

Am nächsten Morgen lachte mir die Sonne & Fiona ins Gesicht, ich hatte bei ihr übernachtet und sie wartete geduldig seit 9 Uhr auf mein Erwachen - bis fast 1 Uhr mittags!

Später sind wir noch mit Luzie ins Darien Diner essen gegangen (war dann doch billiger als selber kochen, leider!) und haben es uns den restlichen Abend vor dem Fernseher mit langen Unterhaltungen sowieso haufenweise Folgen GossipGirl gut gehen lassen.






Ganz "traditionell" mit Burger, Fries & Coleslaw, YUM!
















































































Zu dritt quetschen wir uns in Fionas Bett, nachdem die Müdigkeit uns die Augen zu schließen zwang.
Der Morgen war nicht anders als der Abend und nach einem kleinen Frühstück ging es wieder zurück in Fionas Heimkino, in Decken gemütlich eingehüllt und mit GossipGirl auf dem Screen.

Irgendwann mussten wir uns allerdings von Luzie verabschieden und brachten sie nach Hause. Ich zog mich daheim nochmal schnell warm an, denn das war auch bitter nötig, wir hatten nämlich große Pläne für den Abend.
Ab 16:15 begann in Rowayton, meiner Nachbarstadt und Fionas Wohnort, eine "Christmas Tree Lightning Show".
Kinderchöre sangen vor dem Post Office bekannte Weihnachtslieder, heiße Schokolade und kleine Leckereien wurden verteilt & die Lichter der Straße mit Anbruch der Dunkelheit erleuchtet.
Es war traumhaft schön :)

Das Highlight für die Rowayton Kids aber war Santa Claus, der ihnen einen kleinen Besuch abstattete. Ich habe ernsthaft noch nie in meinem ganze Leben so viele hysterische Kinder auf einen armen Mann zurennen sehen :D Die sprangen auf ihn drauf und umklammerten seine Beine, so dankbar auch dieses Jahr wieder tolle Geschenke erwarten zu dürfen. Der arme Kerl - ob der sich freiwillig dazu gemeldet hatte oder gelost wurde?






Kim, Marina, Inga, Eileen, Fiona & ich :)


















































Die Aussicht direkt vom Hafen aus, unglaublich schön













































Ein wunderschöner Abend voller tausend Lichter!




11/28/2014

all on sale, money is flying away




Black Friday - aka der Tag meines finanziellen Ruins! Und genau das war er wirklich.

Ich habe sowas noch NIE in meinem ganzen Leben erlebt. An jeder Fensterscheibe, in jedem Prospekt Angebote, dass dir die Luft im Halse stecken blieb. Die Zahlen 50-75% waren nicht selten zu sehen. Auf den ersten Blick kaum zu glauben, auf den zweiten immernoch nicht. Selbst am Abend war ich über verschiedene Preise so geschockt.











































Mein Shopping begann früh, um 12 Uhr in der Früh genauer gesagt.

Nachdem wir super leckeres Dessert bei Kim's Hostfamily hatten und wir uns ein bisschen ausgeruht haben hieß es dann um 11 Uhr nachts ab mit uns ins Auto und los Richtung New Haven.
Next Stop: Clinton Outlet

Dort gab es massenhaft Designer Läden wie Michael Kors, Ralph Lauren, Calvin Klein, Kate Spade, Tommy Hilfiger uvm. ..

Die Preise gingen rapide in die Tiefe und man musste erstmal tief durchatmen, dass man sein Geld beisammen hält und nicht jeden Cent aus dem Fenster hinauswirft - argh.

Normalerweise sollte mein Gehalt jede Nacht von Donnerstag auf Freitag um 12:00-12:15 +/- überwiesen werden. Doch wo war meins? Richtig - nicht da!
Tausend Herzinfakte und 10 Geschäfte später musste ich doch tatsächlich meine deutsche Kreditkarte zücken, autsch! Die war wegen der hohen Gebüren eigentlich tabu, aber als wir in dem Tommy Hilfiger Store waren, fand ich eine super geeignete Winterjacke, nach der ich die letzten Wochen schon gesucht habe, hier bei uns in Darien wird es nämlich so langsam richtig kalt!
Dem Angebot von knapp 100$ (!!!!!!!! Für eine hochwertige, wasser- & winddichte Daunenjacke) konnte ich also schlecht ausschlagen.










Marina & Kim wurden hier und da auch fündig, doch wir wollten uns das meiste Geld für den Rest des Tages sparen. denn als wir das ganze Outlet gegen 3 Uhr verließen hieß es weiter zum nächsten, dem Tanger Outlet.

Auch im Timberland Store musste meine Kreditkarte erneut leiden, da mein Geld immernoch nicht auf meinem amerikanische Konto angekommen war. So langsam platzte mir der Geduldsfaden.
Ein letzter kurzer Stopp bei Hollister und dann ging es für mich wieder zuück zu Kim's Haus, Marina musste nämlich von 6-9 Uhr arbeiten, sodass wir beide uns noch ein wenig ausruhen konnten.
Ich fiel direkt ins Bett und die Zeit, bis ich wieder aufwachte war eindeutig zu kurz - 10:30 Uhr.

Kim & ich machten uns ein kleines, leckeres Frühstück und starteten unsere Weckrufe bei Marina, die nämlich verschlafen hatte (kann ich ihr nicht verdenken).

Ab halb 1 ging es also in Richtung Danbury, in die Danbury Mall bis ungefähr 7 Uhr abends.
Ja so langsam wurde unsere Zeit, die wir in Shoppen investierten wirklich beängstigend, doch es hat sich sichtlich gelohnt!










































Die Menschen hier sind verrückt! Nicht nur die Preise, nein auch die Leute waren wie von einem anderen Planeten. Neben den ganzen Weihnachtsverrückten sahen wir sogar Leute, die im Schaufenster Yoga in den zu bewerbenen Klamotten machten - Lebende Schaufensterpuppen.




























































Total erschöpft von dem vielen Herumlaufen und dem Schlafmangel aber auch wegen der vielen Eindrücke, machten wir drei uns wieder auf den Weg nach Hause, auf dem wir noch Inga einsammelten, mit ihr sollte ich mich nämlich eine Stunde später bei Fiona treffen - zum shoppen.
Es war immer noch nicht genug und kaum waren wir bei Fiona angekommen, machten wir uns auch schon wieder gemeinsam auf den Weg.
Wir entschieden uns eine kleine Pause bei Panera Bread einzulegen, um uns für den letzten gemeinsamen Shoppingtrip des Tages vorzubereiten.












































Last stop: Stamford Mall
Unsere ortsgelegene Mall haben wir absichtlich ganz ans Ende verlegt, da von dort aus keine weitere Fahrt als 15 Minuten nötig war. Alles super geplant und in bester Laune trafen wir dort um 21:00 Uhr an - falsch gedacht. Alle Geschäfte hatten schon geschlossen.
Ganz ehrlich? Ich fands mit meinem restlichen (wenigen) Geld in der Tasche gar nicht mal so schlimm, so konnte ich mir das wenigstens sichern :D

Also änderten wir unseren Kurs auf den danebenliegenden Target und shoppten noch bis 23:00 Uhr nachts. Erschöpft, aber glücklich kam ich um halb 12 bei Fiona an, da sie mich freundlicherweise als Übernachtungsgast zu sich eingeladen hatte, ich selbst hatte mein Bett nämlich den Freunden meiner Familie überlassen, damit sie nicht nachts spät noch nach Philly zurück fahren mussten.

Vierundzwanzig Stunden Super Shopping - das muss man wirklich einmal gemacht haben.

Ich bezweifle, dass ich je wieder ein Geschäft betreten kann ohne frustrierd die tatsächlichen Preise anzugucken, denn Black Friday war für mich eine einmalige Gelegenheit. Und ganz ehrlich? Ich als Shoppingverrückte würde es jedes Jahr wieder tun. Schade drum, dass ich genau um diese Zeit schon wieder daheim bin.

Für alle die unter euch, die vom Black Friday Shopping immer noch nicht genug hatten, gab es auch noch den Cyper Monday, ein riesiger Internet Sale a lá Black Friday. Ich habe mich allerdings wirklich zurückgehalten und ausnahmsweise nichts gekauft.

Meine Liste ist fast vollständig abgehakt, mir fehlen nur noch die UGG Boots, die waren mir im Moment mit 200$ dann aber immernoch viel zu teuer.
Die einzige Sorge momentan ergibt sich eher aus der Frage: Wie bekomme ich das ganze Zeug wieder zurück nach Hause? Gute Frage, verdränge ich diese Frage also lieber wieder erfolgreich in mein Unterbewusstsein, bis der Winter gekommen ist.

Ihr werdet dazu dann bestimmt einen Blogpost zu diesem Thema finden! :)
Außerdem einen weiteren zu meinen ganzen Ergatterungen von diesem Tag.
Viele Dinge kommen nämlich die Tage noch per Post, sodass ich wirklich auf alle "New Arrivals" warten möchte.

Bis dahin wünsche ich euch ein wundervolles Wochenende!




11/27/2014

next stop: turkey



Kaum neigt sich der November zu Ende kommen wir auch schon zum wohl traditionellsten Feiertag hier in Amerika: Thanksgiving!

Ich glaubt mir nicht, wir aufgeregt ich war und dieses Tag herbei gesehnt hatte. In den Supermärkten türmten sich die Truthähne im Kühlregal, massenweise Karten gingen von Hand zu Hand & die Einkaufsliste meiner Hostparents wurde immer länger. Ich frage mich bis heute noch, wie wir all' die Sachen beschaffen konnten, die wir gebraucht haben.
Selbst am Thanksgivingday hatten hier die Geschäfte alle auf. Das ist auch so ungewohnt, du kannst zu jeder Zeit an jedem Ort einkaufen gehen, irgendein Supermarkt wird wohl schon offen haben. Die habens hier nicht so mit "Sonntags Ruhetag".

Auf jeden Fall tümmelte sich die ganze Familie wirr' im Haus hin und her - ich mittendrin.
Positiver Nebeneffekt ich musste nur bis Mittwoch arbeiten! Der halbe Mittwoch, Donnerstag & Freitag waren nämlich frei. Die Woche war daher eher weniger stressig für mich, als ich eigentlich erwartet hatte.

Kim & ich haben Mittwochs schon unsere Experimente begonnen, aus amerikanischen Zutaten deutsches Essen zu saubern - deutsche Knödel ohne Börtchen (die sind hier echt ungenießbar) ?
Was kommt Brötchen am ähnlichsten? Bagel! Bagel mussten herhalten.
Am Ende waren unsere Servietten-Knödel auch gar nicht mal so schlecht gelungen & kamen bei meiner Hostfamily gut an.

Die Woche habe ich generell viel Zeit mit Kim & Marina verbracht und ging in ihrem Haus ein & aus :) 2 meiner anderen Freundinnen waren mit ihren Hostfamily's verreist, kamen am langen Wochenende allerdings zurück.

So kam es auch, dass ich Mittwoch abends spät von Kim heimkam & mich erstmal ins Bett fallen ließ. Ich wollte am nächsten Morgen unbedingt helfen und habe mir deshalb den Wecker für 9 Uhr gestellt. Mit den Gedanken um den kommenden Tag kreisend & aufgeregt für zwei sank ich aber doch in meinen wohlverdienten Schlaf und konnte am morgen gemeinsam mit meiner Hostmom beginnen das Thanksgiving Dinner zuzubereiten.

Als allererstes natürlich der traditionelle Turkey! Unserer war ganz simpel gefüllt mit Zitronenscheiben, Sellerie & verschienen Gewürzen (das erste mal, dass ich übrigens frische Gewürze hier gesehen habe!). Mariniert haben wir ihn mit einer Art Kräuterbutter und dann musste uns unser lieber Freund für gut 5 Stunden in den Backofen verlassen. Genug Zeit, um den Rest zu erledigen.

Nebenbei lief natürlich auf die berühmte Thanksgiving-Parade von Macy's mit einer Menge Stars und Vorbereitung, total krass.










































Wir erwarteten insgesamt 9 weitere Gäste und ergaben somit 16 Personen zu Tisch.
Zwei befreundete Paare meiner Hostparents trafen mit ihren Kindern aus Philadelphia und Long Island ein, sowie die jüngste Cousine meiner Hostmom (23) aus London!

Hätte ich damit gerechnet, wie früh die Gäste eintreffen, wäre ich früher schon unter die Dusche gesprungen. Ich hatte mein typischen Au Pair Gammeloutfit an: Yoga Leggins, College Pulli, Haare zu einem Dutt zusammengekneult - ungeschminkt natürlich.

Meine Älteste musste ich noch bei einer Freundin von einer Übernachtungsparty abholen und wider Erwartens trafen die ersten Gäste noch vor uns beiden ein, grausig!
Bin also schnell zum Badezimmer geflüchtet und hab mich zurecht gemacht. Das war schon richtig unangenehm aber ich war ja schließlich noch am Arbeiten, was solls.

Frisch geduscht und angezogen (sogar mit ordentlich lackierten Fingernägel, was hier eher selten der Fall ist. Spülwasser und Maniküren harmonieren nicht 100 Prozent) durfte ich auch die anderen Gäste kennenlernen.

Der Mann der ersten Familie aus Philly hatte ganze 6 Jahre in Deutschland gelebt, in Köln um genau zu sein und kannte meine kleine Stadt, aus der ich stamme, da er sie oft am Rhein besucht hat. Ist das nicht irre? Wie klein die Welt ist? Gerade meine Heimatstadt ist nicht besonders populär und ich habe mich schon daimt abgefunden sie als "Mittelpunkt zwischen Köln und Frankfurt" zu erklären, das war so unglaublich berauschend hier in gewisserweise erkannt zu werden :)

Auch der Mann der zweiten Familie hatte mich innerhalb weniger Sekunden schon beeindruckt. Er ist "Food-Photografer" und hat mir seine Website gezeigt - uuuuuuuunglaublich ich habe sowas noch nicht gesehen. Mein Hostdad versucht mich also bei ihm im besten Licht dastehen zu lassen und vielleicht nimmt er mich mal mit zu einem seiner Shootings!
Ich liebe ja Fotografie, hatte sogar mal ein Praktikum gemacht und auch meine Zukunft versuche ich mit Design und Fotografie zu kombinieren.
Um meine Chance zu ergreifen zeigte ich ihm also meinen Blog hier und er staunte nicht schlecht, yeay!
Er hat mich sogar ermutigt mal Videos zu drehen und zusammen zu schneiden.
Wer weiß, vielleicht bin ich ja schon lange dabei?


Nach stundenlangem gemeinsamen Kochen & Vorbereiten war es dann soweit: Der Truthahn war braun gebrannt und die Gäste waren hungrig, das Dinner konnte also beginnen!

Es war ein wirklich schöner Abend mit vielen netten & kleinen Unterhaltungen. Die Freunde meiner Hostfam sind mir auch mit ihren Kindern direkt ans Herz gewachsen. Meine Hostmom war so süß und hat gesagt auch ich passe perfekt herein, als wäre mein Platz schon immer da, da war ich echt gerührt :')
















































Zum Abschluss vom Essen haben wir noch "Wer bin ich?" gespielt und ich hab mich überhaupt nicht so schlecht geschlagen! Wer ich war? Elsa von Frozen natürlich, der Renner dieses Jahres, was ich nach meiner Frage "Was I the most famous and annoying costume this year at halloween?" auch gleich beantworten konnte :D Irgendwie hatte ich mir das schon gedacht, dabei wird es von meinen Kids nichtmal so gehyped wie von den anderen hier in der Gegend.
Die ganze Zeit wurde viel gelacht und ich habe jede Sekunde genossen.

Ich befürchtete ja wirklich, dass ich durch die ganze festliche & familiäre Stimmung schnell dem Heimweh erliegen würed, doch dem war überhaupt nicht so. Meiner Hostfam könnte ich nicht viel dankbarer sein, als ich es schon bin - ich verdanke ihnen so viel.


Mit einem schönen Tag kommt normalerweise auch ein schönes Ende, doch nicht für mich!
Ich war bei Kim's Hostfamily zum Thanksgiving Dinner eingeladen, das leider schon stattgefunden hatte. Das hieß wir haben unsere Knödel und Bohnen ganz umsonst den Tag vorher zubereitet, denn was ich nur noch mitgekam war der Nachtisch :(






Auch Marina war eingeladen und wir machten uns zu dritt einen schönen Abend.



Wie es weitergeht verrate ich euch im nächsten Post..

.. to be continued