11/28/2014

all on sale, money is flying away




Black Friday - aka der Tag meines finanziellen Ruins! Und genau das war er wirklich.

Ich habe sowas noch NIE in meinem ganzen Leben erlebt. An jeder Fensterscheibe, in jedem Prospekt Angebote, dass dir die Luft im Halse stecken blieb. Die Zahlen 50-75% waren nicht selten zu sehen. Auf den ersten Blick kaum zu glauben, auf den zweiten immernoch nicht. Selbst am Abend war ich über verschiedene Preise so geschockt.











































Mein Shopping begann früh, um 12 Uhr in der Früh genauer gesagt.

Nachdem wir super leckeres Dessert bei Kim's Hostfamily hatten und wir uns ein bisschen ausgeruht haben hieß es dann um 11 Uhr nachts ab mit uns ins Auto und los Richtung New Haven.
Next Stop: Clinton Outlet

Dort gab es massenhaft Designer Läden wie Michael Kors, Ralph Lauren, Calvin Klein, Kate Spade, Tommy Hilfiger uvm. ..

Die Preise gingen rapide in die Tiefe und man musste erstmal tief durchatmen, dass man sein Geld beisammen hält und nicht jeden Cent aus dem Fenster hinauswirft - argh.

Normalerweise sollte mein Gehalt jede Nacht von Donnerstag auf Freitag um 12:00-12:15 +/- überwiesen werden. Doch wo war meins? Richtig - nicht da!
Tausend Herzinfakte und 10 Geschäfte später musste ich doch tatsächlich meine deutsche Kreditkarte zücken, autsch! Die war wegen der hohen Gebüren eigentlich tabu, aber als wir in dem Tommy Hilfiger Store waren, fand ich eine super geeignete Winterjacke, nach der ich die letzten Wochen schon gesucht habe, hier bei uns in Darien wird es nämlich so langsam richtig kalt!
Dem Angebot von knapp 100$ (!!!!!!!! Für eine hochwertige, wasser- & winddichte Daunenjacke) konnte ich also schlecht ausschlagen.










Marina & Kim wurden hier und da auch fündig, doch wir wollten uns das meiste Geld für den Rest des Tages sparen. denn als wir das ganze Outlet gegen 3 Uhr verließen hieß es weiter zum nächsten, dem Tanger Outlet.

Auch im Timberland Store musste meine Kreditkarte erneut leiden, da mein Geld immernoch nicht auf meinem amerikanische Konto angekommen war. So langsam platzte mir der Geduldsfaden.
Ein letzter kurzer Stopp bei Hollister und dann ging es für mich wieder zuück zu Kim's Haus, Marina musste nämlich von 6-9 Uhr arbeiten, sodass wir beide uns noch ein wenig ausruhen konnten.
Ich fiel direkt ins Bett und die Zeit, bis ich wieder aufwachte war eindeutig zu kurz - 10:30 Uhr.

Kim & ich machten uns ein kleines, leckeres Frühstück und starteten unsere Weckrufe bei Marina, die nämlich verschlafen hatte (kann ich ihr nicht verdenken).

Ab halb 1 ging es also in Richtung Danbury, in die Danbury Mall bis ungefähr 7 Uhr abends.
Ja so langsam wurde unsere Zeit, die wir in Shoppen investierten wirklich beängstigend, doch es hat sich sichtlich gelohnt!










































Die Menschen hier sind verrückt! Nicht nur die Preise, nein auch die Leute waren wie von einem anderen Planeten. Neben den ganzen Weihnachtsverrückten sahen wir sogar Leute, die im Schaufenster Yoga in den zu bewerbenen Klamotten machten - Lebende Schaufensterpuppen.




























































Total erschöpft von dem vielen Herumlaufen und dem Schlafmangel aber auch wegen der vielen Eindrücke, machten wir drei uns wieder auf den Weg nach Hause, auf dem wir noch Inga einsammelten, mit ihr sollte ich mich nämlich eine Stunde später bei Fiona treffen - zum shoppen.
Es war immer noch nicht genug und kaum waren wir bei Fiona angekommen, machten wir uns auch schon wieder gemeinsam auf den Weg.
Wir entschieden uns eine kleine Pause bei Panera Bread einzulegen, um uns für den letzten gemeinsamen Shoppingtrip des Tages vorzubereiten.












































Last stop: Stamford Mall
Unsere ortsgelegene Mall haben wir absichtlich ganz ans Ende verlegt, da von dort aus keine weitere Fahrt als 15 Minuten nötig war. Alles super geplant und in bester Laune trafen wir dort um 21:00 Uhr an - falsch gedacht. Alle Geschäfte hatten schon geschlossen.
Ganz ehrlich? Ich fands mit meinem restlichen (wenigen) Geld in der Tasche gar nicht mal so schlimm, so konnte ich mir das wenigstens sichern :D

Also änderten wir unseren Kurs auf den danebenliegenden Target und shoppten noch bis 23:00 Uhr nachts. Erschöpft, aber glücklich kam ich um halb 12 bei Fiona an, da sie mich freundlicherweise als Übernachtungsgast zu sich eingeladen hatte, ich selbst hatte mein Bett nämlich den Freunden meiner Familie überlassen, damit sie nicht nachts spät noch nach Philly zurück fahren mussten.

Vierundzwanzig Stunden Super Shopping - das muss man wirklich einmal gemacht haben.

Ich bezweifle, dass ich je wieder ein Geschäft betreten kann ohne frustrierd die tatsächlichen Preise anzugucken, denn Black Friday war für mich eine einmalige Gelegenheit. Und ganz ehrlich? Ich als Shoppingverrückte würde es jedes Jahr wieder tun. Schade drum, dass ich genau um diese Zeit schon wieder daheim bin.

Für alle die unter euch, die vom Black Friday Shopping immer noch nicht genug hatten, gab es auch noch den Cyper Monday, ein riesiger Internet Sale a lá Black Friday. Ich habe mich allerdings wirklich zurückgehalten und ausnahmsweise nichts gekauft.

Meine Liste ist fast vollständig abgehakt, mir fehlen nur noch die UGG Boots, die waren mir im Moment mit 200$ dann aber immernoch viel zu teuer.
Die einzige Sorge momentan ergibt sich eher aus der Frage: Wie bekomme ich das ganze Zeug wieder zurück nach Hause? Gute Frage, verdränge ich diese Frage also lieber wieder erfolgreich in mein Unterbewusstsein, bis der Winter gekommen ist.

Ihr werdet dazu dann bestimmt einen Blogpost zu diesem Thema finden! :)
Außerdem einen weiteren zu meinen ganzen Ergatterungen von diesem Tag.
Viele Dinge kommen nämlich die Tage noch per Post, sodass ich wirklich auf alle "New Arrivals" warten möchte.

Bis dahin wünsche ich euch ein wundervolles Wochenende!




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