1/30/2015

NYC nightlife



Endlich war es soweit!
Kims Geburtstag war der willkommene Anlass zu feiern. Und genau das haben wir auch gemacht - in Manhattan.

Diesen Satz habe ich bestimmt 100 mal an dem Abend wiederholt. Das ist unglaublich! Ich war feiern in der Stadt, die niemals schläft, zwischen Brooklyn und der Upper East Side, zwischen Mode & billigen FastFooddämpfen. Genial.

Das habe ich mir wirklich im Traum nicht ausgemalt. Vor allem, da man hier mit dem Alter unter 21 nicht besonders viel unternehmen kann.
Glücklicherweise haben Kim, Marina und ich einen Promoter gefunden, der sogar mich in einen Club gebracht hat. Bis zur letzten Sekunde habe ich ja tatsächlich dran gezweifelt aber es ist dann doch alles rund gelaufen.

Ich war ab 6 Uhr off und wurde dann später von den beiden abgeholt. Wir haben uns gemeinsam bei Marina fertig gemacht und sind natürlich in Zeitmangel geraten.
Ganz flott ging es dann zum Bahnhof und von dort aus zur Grand Central.

Den nächste Punkt auf meiner To-Do Liste habe ich dort auch abhaken können, wir sind nämlich mit einem richtigen gelben New Yorker Taxi für läppische 11 Dollar 20 Minuten Richtung Club gefahren. Das war so toll! :D

 



Wir mussten dann vor dem Club noch ein bisschen warten, bis uns der besagte Promoter abgeholt hat und wurden dann erstmal in den Nachbarclub geführt, da brummten schon die Bässe mit der vollen Ladung amerikanischen Hip Hops, haha.
Das war schon ein bisschen suspekt aber wir waren soweit gekommen da wollten wir uns nicht abschrecken lassen. 10 Minuten später sind wir dem guten Herren also in den anderen Club hinterher gedackelt und schwupps waren wir drin. Für 20$ Eintritt und Getränke völlig umsonst. Die Garderobe hat uns zwar nochmal ganze 5$ gekostet aber zu dem Zeitpunkt war uns das völlig egal.

Einen richtigen Club würde ich den "VIP Room NYC" jetzt nicht nennen, sondern wie die Beschreibung schon besagt eher einen großen Raum :D Kein Vergleich zu den Clubs, die ich aus Deutschland gewohnt bin.
Es war super dunkel und überall standen kleine Couches rum, auf denen man es sich bequem machen wollte.


 


Mit dem Sekt in der Hand haben wir dann später auch bis halb 4 morgens getanzt, als wir dann sanft nach draußen verfrachtet worden sind. Halb 4 und der New Yorker Club hat zu? What the..

Aber das scheint hier normal zu sein.
Total verwirrt und ohne Plan, was wir in den nächsten zwei Stunden machen sollten, in denen wir auf den ersten Zug nach Hause warten mussten, haben uns dann zwei ganz nette junge Männer ins Diner gegenüber eingeladen und haben eine Runde Fritten springen lassen :D Die beiden waren aber nicht wirklich besonders nüchtern, deswegen bestand eine Unterhaltung eher darin 5 mal wieder seinen Namen zu erklären und was man denn so als Au Pairs macht.

Dann ging es mit dem Taxi (wuhuuu) wieder zurück zur Grand Central (einer der Männer hat uns wirklich ganz genau wie im Film binnen 5 Sekunden ein Taxi an Land gezogen).

Super erschöpft sind wir dann mit dem Zug heim und ich konnte, nachdem Marina mich daheim abgesetzt hat, um 7 Uhr morgens in mein weiches Bett fallen lassen. Hatte noch einen kleinen Smalltalk mit meiner Hostdad, der war nämlich schon wach und hat mich dann ganz fix nach oben gescheucht, ich durfte nämlich um halb 12 wieder aufstehen - zum arbeiten. Ja, das ist das gute Au Pair Leben :D













































Trotzdem hatte ich einen riesen Spaß und für die paar Dollar hat sich der Freitagabend wirklich gelohnt, auch wenn ich dafür das ganze restliche Wochenende todmüde war.

Hoffentlich war es nicht das letzte Mal :)












Sorry für die schlechte Bildqualität aber für die Fotos musste immer mein Handy herhalten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen